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Killtime (4.11.2003 16:00)

American National Standards Institute (ANSI)
Amerikanisches Normungsinstitut das Standards für den Bereich der internationalen Handelsbeziehungen

und der Kommunikation definiert.

API Application Programming Interface
Anwendungsprogrammierungsschnittstelle. Eine Zusammenstellung von Routinen, die ein Anwendungsprogramm

zum Anfordern und Ausführen von Betriebssystemdiensten in darunter liegenden Schichten verwendet.

AppleTalk
LAN-Vermittlungs-Protokoll, das von der Firma Apple entwickelt wurde. Es ist unabhängig von der

Netzwerkschicht implementiert. So existieren Implementationen für LocalTalk, EtherTalk und TokenTalk.

ARPA Advanced Research Projects Agency
Agentur des Verteidigungsministeriums der USA. Sie ist verantwortlich für die Entwicklung neuer

Technologien zur militärischen Nutzung. Die ARPA hat das erste Datennetz, das ARPANet, ins Leben

gerufen. Aus dem ARPANet ist das heutige Internet entstanden.

Backbone
Kernstück (Rückgrat) eines Netzwerkes; Netzwerk mit meist höherer Geschwindigkeit, mit dem lokale Netze

verbunden werden. In der Microsoft-Terminologie: Das Hauptkabelsegment, von dem Kabel zum Anschluss von

Stationen, Repeaternund Bridges abzweigen

Bridge (Brücke)
Ein Bauteil, das zwei lokale Netzewerke verbindet und Computern beider Netzwerke den Zugriff auf die

Ressourven des jeweils anderen Netzwerks ermöglicht. Im OSI-Referenzmedell sind Bridges der

Sicherungsschicht (2) zugeordnet.

Brouter
LAN-WAN-Verbindungsgerät mit kombinierten Bridge- (Filtern und Übertragen von Datenpaketen) und

Routerfunktionen (Protokoll-Routing, Wegwahl).

Bus-Topologie
Bus-Topologie ist eine LAN-Topologie zur seriellen Datenübertragung, bei der alle Netzstationen an

einem linienförmigen Kabelstrang angeschlossen sind. Die Enden des Kabels sind mit Abschlußwiderständen

versehen.

Client-Server-Architektur
Die C/S-Architektur bezeichnet ein Systemdesign bei dem die Verarbeitung einer Anwendung in zwei

separate Teile aufgespaltet wird. Ein Teil läuft auf dem Server (Backend-Komponente), der andere Teil

auf einer Workstation (Client oder Front-End). Beide Teile werden über Netzwerke zu einem System

zusammengefügt. Der Client gibt auf dem Server die Bearbeitung von Daten in Auftrag und nimmt die

Leistungen des Servers in Anspruch. Im Gegensatz zu Host-basierten Architekturen sind die Server heute

nicht mehr mit der gesamten Datenverarbeitung beschäftigt, sondern geben die Daten zur weiteren

Aufbereitung an den Client zurück.

CSMA/CD
Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection. Ist ein Zugriffsverfahren in LANs, bei dem die

teilnehmenden Stationen physikalisch den Verkehr auf der Leitung abhören. Findet gerade keine

Übertragung statt, so kann die jeweilige Station senden. Versuchen zwei Stationen gleichzeitig zu

senden, so kommt es zu einer Kollision, die von allen beteiligten Stationen erkannt wird. Nach einem

zufälligen Zeitraum versuchen die kollidierten Teilnehmer erneut zu übertragen. Kommt es erneut zu

einer Kollision, so werden die Zeitspannen, aus denen die zufällige Wartezeit ausgewählt wird,

schrittweise vergrößert.

DNS
Das Domain Naming System (DNS) stellt eine verteilte Datenbank für die Übersetzung von IP-Adressen zu

Host-Namen und umgekehrt dar. Man benötigt für den Einsatz einen oder mehrere DNS-Server, die sich in

einem hierarchischen System befinden. Um eine Namensauflösung durchzuführen, wird zuerst eine Anfrage

an den DNS-Server geschickt. Verfügt dieser nicht über die entsprechenden Informationen, gibt er die

Anfrage an einen anderen lokalen DNS-Server oder in der Hierarchie höher angesiedelten DNS-Server

weiter.

Domäne
Im Microsoft-Netzwerk eine Gruppe von Computern mit einer gemeinsamen Domänendatenbank und

Sicherheitsrichtlinien, die auf einem Dömänen-Controller gespeichert werden.

Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)
Bei DHCP muß lediglich eine IP-Adresse festgelegt werden. Alle weiteren werden dynamisch aus einem

festgelegten Adreßpool zugeordnet. Dies bedeutet zum einen eine große Arbeitserleichterung, zum anderen

lassen sich so IP-Adressen einsparen, wenn in einem Netzwerk nicht immer alle Computer gleichzeitig in

Betrieb sind. In einem solchen Fall ist es sogar möglich, mehr Benutzer zu unterstützen, als

IP-Adressen vorhanden sind.

Ethernet
Weit verbreitetes Produkt für LAN mit dem Zugriffsverfahren CSMA/CD. Ethernet ermöglicht

Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 10 Mbit/s (10BaseT). Fast Ethernet kann Daten mit 100 Mbit/s

(100BaseT) übertragen.

Firewall
Ein Firewall ist eine Absperrvorrichtung in Bridges, Routern und Gateways und filtert Pakete in

Abhänigkeit vom Protokoll oder der Empfängeradresse. Der Firewall regelt den Verkehr zwischen dem

Netzwerk und der Umgebung, indem nur bestimmte Pakete durchgelassen werden.

Gateway
Mit einem Gateway können verschiedenartige Netzwerke miteinander verbunden werden, weil eine Umsetzung

von Protokoll, Namen und Adressen vorgenommen werden kann. Im OSI-Rederenzmodell sind Gateways

normalerweise der Vermittlungsschicht zugeordnet.

Host
Ein zentraler Großrechner, auf den von anderen Systemen aus zugegriffen wird. Die vom Host

bereitgestellten Dienstleistungen können über Lokal- und Fernabfrage abgerufen werden. Die Verbindung

zum Host wird über Terminals aufgebaut. Daten können an den Host gesendet und vom Host empfangen

werden.

Hub
Verteiler in einem Netzwerk mit Stern-Topologie, der den Datenaustausch zwischen Computern im Netzwerk

ermöglicht. Aktive Hubs benötigen eine elektrische Stromversorgung. Sie können Daten wiederherstellen

und übertragen. Passive Hubs dienen nur zur Organisation der Verkabelung.

IEEE
Institute of Electrical and Electronic Engineers. Führendes amerikanisches Standardisierungsgremium.

Für lokale Netzwerke sind die verschiedenen IEEE 802-Spezifikationen von Bedeutung.

IPX/SPX
Internetwork Packet Exchange/Sequenced Packet Exchange. Ein Protokollgebilde, das in Novell-Netzwerken

verwendet wird. IPX bildet das NetWare-Protokoll zur Paketübertragung. SPX ist ein

verbindungsorientiertes Protokoll, das die Übertragung der gesendeten Daten sicherstellt. Die

Implementierung des IPX/SPX-Protokolls durch Microsoft heisst NWLink.

Knoten (node)
Ein an ein Netzwerk angeschlossenes Gerät, das Daten abgibt oder empfängt, wird als Knoten dieses

Netzes bezeichnet. Das können sowohl einzelne Rechner, Server als auch Drucker sein, die von mehreren

Netzteilnehmer angesprochen werden.
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Killtime (19.12.2016 05:00)

Proxy (Rechnernetz)Auszug aus Wikipedia

Ein Proxy (von englisch proxy representative „Stellvertreter“, von lateinisch proximus „der Nächste“)
ist eine Kommunikationsschnittstelle in einem Netzwerk. Er arbeitet als Vermittler, der auf der einen
Seite Anfragen entgegennimmt, um dann über seine eigene Adresse eine Verbindung zur anderen Seite herzustellen.

Wird der Proxy als Netzwerkkomponente eingesetzt, bleibt einerseits die tatsächliche Adresse eines
Kommunikationspartners dem jeweils anderen Kommunikationspartner verborgen, was eine gewisse Anonymität
schafft. Als (mögliches) Verbindungsglied zwischen unterschiedlichen Netzwerken kann er andererseits
eine Verbindung zwischen Kommunikationspartnern selbst dann realisieren, wenn deren Adressen zueinander
inkompatibel sind und eine direkte Verbindung nicht möglich ist.

Im Unterschied zu einer einfachen Adressumsetzung (NAT) kann ein Proxy-Server, auch Dedicated Proxy genannt,
die Kommunikation selbst führen und beeinflussen, statt die Pakete ungesehen durchzureichen. Auf ein bestimmtes
Kommunikationsprotokoll spezialisiert, wie z. B. HTTP oder FTP, kann er die Daten zusammenhängend analysieren,
Anfragen filtern und bei Bedarf beliebige Anpassungen vornehmen, aber auch entscheiden, ob und in welcher Form
die Antwort des Ziels an den tatsächlichen Client weitergereicht wird. Mitunter dient er dazu, bestimmte
Antworten zwischenzuspeichern, damit sie bei wiederkehrenden Anfragen schneller abrufbar sind, ohne sie
erneut vom Ziel anfordern zu müssen. Auf einem einzigen Gerät kommen oft mehrere Dedicated Proxies
parallel zum Einsatz, um unterschiedliche Protokolle bedienen zu können.

Ein Generischer Proxy, auch Circuit Level Proxy genannt, findet als protokollunabhängiger Filter auf einer
Firewall Anwendung. Er realisiert dort ein port- und adressbasiertes Filtermodul, welches zudem eine (mögliche)
Authentifizierung für den Verbindungsaufbau unterstützt. Daneben kann er für eine einfache Weiterleitung
genutzt werden, indem er auf einem Port eines Netzwerkadapters lauscht und die Daten auf einen anderen
Netzwerkadapter und Port weitergibt. Dabei kann der die Kommunikation weder einsehen noch sie selbst
führen oder beeinflussen, da er das Kommunikationsprotokoll nicht kennt.

Proxy_(Rechnernetz)